Bei der Vorbereitung der AfD-Kundgebung am 29.08.2017 fielen mir die „2-Euro-helfen“-Plakate der katholischen Hilfsorganisation Miseror auf:  2 Euro helfen einem Kind in Afrika, eine Woche lang satt zu werden. 2 Euro!

10 Euro helfen demnach 5 afrikanischen Kindern, eine Woche lang satt zu werden. 10 Millionen Euro helfen 5 Millionen Kindern. Und mit dem Milliarden-Budget, das die Bundesregierung für die bisher ca. 1,5 – 2 Mio hier aufgenommenen Flüchtlinge veranschlagt hat, könnten wir theoretisch also das Hunger-Problem auf dem ganzen afrikanischen Kontinent beheben. (Wenn denn alle Probleme so einfach mit Geld zu lösen wären … )

Aber das gilt eben nur, wenn die Afrikaner in Afrika bleiben. 2 Euro sind in Eriträa, Somalia oder Burkina Faso viel wert. In Deutschland kriegt man für 2 Euro fast nichts. Wenn wir möglichst vielen afrikanischen Kindern helfen wollen, dann können wir das mit einer Spende an Misereor oder eine der zahlreichen anderen Hilfsorganisationen tun. Wenn wir statt dessen all diese Menschen zu uns einladen, kosten sie uns ein x-faches von 2 Euro, ohne ihnen wirklich geholfen zu haben.  90% der hier aufgenommenen Flüchtlinge haben wir auf Dauer nicht mehr zu bieten als Sozialhilfe. Soll das das „bessere Leben“ sein, das die meisten Einwanderer hier bei uns gesucht haben?

 

Facebooktwittergoogle_plusFacebooktwittergoogle_plus