Der Rote Faden der Diskussion war die Sorge um das Weltklima. Während alle anderen Parteivertreter davon überzeugt sind, daß wir das Weltklima retten könnten, habe ich diese quasi-religiöse Überzeugung strikt zurückgewiesen. Das Klima ändert sich ständig. Und es gehört eindeutig zu den Dingen, die für uns Menschen eine Nummer zu groß sind.

Fakt ist: Die Luft besteht zu 78% aus Stickstoff, zu 21% aus Sauerstoff und zu 1 % aus anderen Gasen. Darunter CO2 mit einem Anteil von 0,03%. Von diesen 0,03% CO2 sind 95% natürlichen Ursprungs.

Sollte es uns also – rein theoretisch – gelingen, das Pariser Klimaabkommen umzusetzen und unseren CO2-Ausstoß um 95% (also praktisch auf Null) reduzieren können, dann liegt der CO2-Anteil der Luft noch immer bei 0,03%. Auch mit hunderten Milliarden Euro werden wir nichts erreicht haben.

Zwar gibt es jenseits des Klimaschutzes trotzdem jede Menge guter Gründe, die Ressorcen unserer Erde nicht innerhalb von 200 Jahren aufzubrauchen. Daher ist es gut und richtig, alternative Energiequellen zu erschließen. Es reicht aber nicht, nur Erzeugungskapazitäten zu schaffen, die dann mangels Leitungsnetz und Speicherkapazitäten nicht genutzt werden können. Vielleicht wird die technologische Entwicklung in 10, 15 Jahren soweit sein, Elektroenergie in volkswirtschaftlichen Maßstäben speichern zu können. Vorläufig ist das nicht der Fall. Daher brauchen wir vorläufig auch keinen Zubau von Windkraftanlagen. Schon gar nicht im Wald.

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