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Die rechte Flanke

Jeden Tag behauptet irgendwer, es sei falsch für eine etablierte Partei, die Argumente der Rechten zu übernehmen, um deren Wähler zurückzugewinnen. Denn die Wähler würden sich doch sowieso für „das Original“ entscheiden. Erst gestern wieder in der ARD-Sendung „Kontraste“.

Das Gegenteil hat gerade Sebastian Kurz bewiesen. Als österreichischer Außenminister hatte er 2016 zunächst die Balkanroute geschlossen. Der Flüchtlingszuzug war damit schlagartig beendet. Vergeblich bemüht sich Angela Merkel bis heute, diesen Erfolg sich selbst und ihrem umstrittenen Türkei-Deal anzuheften – die Bürger wissen’s besser.

Seitdem hat Kurz (ÖVP) konsequent die Politik umgesetzt, die von der rechten Konkurrenz gefordert wurde. Nämlich eine Politik der Vernunft. Daß er sich dabei schamlos am Programm der FPÖ bediente, bestreitet er nicht einmal. Die Versuche der FPÖ, ihn als unglaubwürdig darzustellen, gingen allesamt in’s Leere, denn im Unterschied zu CSU-Chef Seehofer ließ Kurz seinen Worten jeweils auch Taten folgen.

Der Erfolg gibt ihm recht. Seine ÖVP wurde stärkste Kraft im Nationalrat; die FPÖ – „das Original“, das lange vorne gelegen hatte – blieb deutlich dahinter zurück. Verloren haben die Multi-Kulti-Parteien. Kurz selbst wird Bundeskanzler. Und gewonnen hat: Österreich!

Auf Deutschland übertragen gäbe es auch für die AfD keinen Beschwerdegrund, wenn CSU und CDU zu ihren konservativen Wurzeln zurückkehrten und Teile des AfD-Programms umsetzten. Die AfD ist nicht gegründet worden, um Mandate zu erringen und Ministerposten zu besetzen, sondern um unserem Land zu dienen. Wer es am Ende ist, der eine Politik der Vernunft für unser Land durchsetzt, kann für uns zweitrangig sein. Jedoch gehört mehr dazu als nur Worte. DAS ist der Unterschied zwischen Original und Plagiat! Wähler gewinnt man in der Tat nicht zurück, indem man Forderungen nur kopiert. Man kann aber sehr wohl überzeugen, indem man sie umsetzt.

Natürlich geht das nicht in einer Koalition mit den Grünen. Aber wo steht denn geschrieben, daß man eine Regierungskoalition braucht und andernfalls womöglich sogar Neuwahlen ausrufen müßte? In der Verfassung jedenfalls nicht. Wenn CDU und FDP am Wohl unseres Landes gelegen ist, dann sollten sie auf die Grünen verzichten. Dann werden sie für sinnvolle Vorhaben jederzeit Mehrheiten im Bundestag finden. An der AfD wird es nicht scheitern. Die AfD will dafür keine Minister, sondern vernünftige Politik für unser Land!

Interview mit der New York Times

Während die Lokalpresse uns entweder ignoriert oder nur blanken Unsinn über uns schreibt, interessiert sich die Weltpresse auch nach der Wahl noch für die AfD. Gestern erschien in der New York Times eine Kolumne über mich. Anders als viele deutschen Medien hat der amerikanische Journalist Roger Cohen nichts in meine Aussagen hineinfantasiert, nichts Gravierendes fehlinterpretiert und sich auch mit Wertungen weitgehend zurückgehalten.

Cohen kam mit der Überzeugung zum Interview nach Brandenburg an der Havel, die AfD sei eine „Trump-Partei“, und er ging auch wieder mit dieser Überzeugung. Auf seine Frage, was ich von Trump halte, konnte ich nur antworten: „Ich habe weiterlesen

Dank an die Medien !

Meine erste Reaktion im örtlichen Fernsehsender SKB auf das Bundestags-Wahlergebnis der AfD vom 24.09., 18:30 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt lag noch kein Erststimmen-Ergebnis vor, so daß ich nur allgemein auf den bundesweiten Erfolg der AfD eingehen konnte.

Danke für 16,9% !

16,9 % Erststimmen für den AfD-Kandidaten Klaus Riedelsdorf.
17,9 % Zweitstimmen für die AfD im Wahlkreis 60.
20,2 % in Brandenburg. 13 % bundesweit!

Herzlichen Dank an alle meine Wähler bzw. die Wähler der AfD! Herzlichen Dank an mein Wahlkampfteam, meine Spender und Unterstützer! Herzlichen Dank auch an Benno Rougk von der örtlichen MAZ und die übrigen Medien, die Spitzenpolitiker anderer Parteien und einzelne Mitglieder der Bundesregierung, die den Wählern fast täglich einhämmerten: „Wählt bloß nicht die AfD!“ – Ohne all diese Unterstützung wäre unser Wahlerfolg nicht möglich gewesen. Nochmals Danke!

13 % bundesweit! Gemessen an der Breite der Wahlberichterstattung müssen es aber mindestens 40 geworden sein. Pausenlos ging es in allen Sendungen weiterlesen

Stolz auf deutsche Soldaten? – Stolz auf Deutschland!

Auf Abgeordnetenwatch.de wurde mir (unter Hinweis auf div. Pressemeldungen) die Frage gestellt, ob ich mich von Gaulands Aussage zum Stolz auf deutsche Soldaten distanzieren und seinen Parteiausschluß fordern würde. Meine Antwort wird man wohl erst morgen dort finden:

Sehr geehrter Herr Langenstück,

1. Nein
2. Nein

Die von Ihnen herangezogenen Quellen sind zur Beurteilung von Gaulands Aussagen völlig ungeeignet, da sie Ihnen bereits eine fertige Bewertung liefern und Sie somit daran hindern, sich Ihr eigenes Urteil zu bilden. Dasselbe gilt für Ihre weiterführenden Links. Die vollständige Rede können Sie hier nachhören: https://www.youtube.com/embed/Te66uN9gssY

Gauland widerlegt darin eindruckvoll die abwegigen Äußerungen einer gewissen türkischstämmigen Bundesministerin, die Millionen Menschen dadurch beleidigt, daß sie ihnen ihre deutsche Kultur abspricht. Gauland verwies auf zahlreiche Epochen und Persönlichkeiten unserer Geschichte, auf die wir mit Recht stolz sind. Auch ich selbst habe bei entsprechenden Anlässen weiterlesen

TV-Spot zur Bundestagswahl

Was die AfD will, steht nicht in der Zeitung.
– direkte Demokratie
– sichere Grenzen
– Mißbrauch des Asylrechts zum Zweck der Einwanderung beenden
– ideologiefreie Verkehrspolitik statt utopischer EU-Grenzwerte. Bestandsgarantie für alle Fahrzeuge!

Mit bestem Dank an Ina und Marina.

Die Stimme des Volkes

Bei einer Kundgebung in Jüterbog habe ich hervorgehoben, daß wir Direkte Demokratie nicht nur fordern, sondern auch selbst leben. Wir werden die Bürger nicht nur kurz vor der Wahl nach ihrer Meinung fragen, sondern vor allem, wenn wir in den Parlamenten sitzen. Das ist mir wichtig. Denn nur wer mit dem Volk redet, kann die Stimme des Volkes sein.

Tiefpunkt der politischen Auseinandersetzung

Der SPD-Kandidat in meinem Wahlkreis meint, es müssen in der AfD auch „Feinde der Demokratie agieren“. Mich zählt er offenbar nicht dazu, aber seine Begründung ist, daß der AfD-Bundesparteitag im April den Petry-Antrag nicht auf die Tagesordnung genommen hatte, in dem der Satz vorkam: „Insbesondere ist in der AfD für rassistische, antisemitische, völkische und nationalistische Ideologien kein Platz“. Nicht auf die Tagesordnung kam der Antrag, weil er nicht zum Thema des Parteitags paßte –  nicht aus inhaltlichen Gründen.

Meine Antwort an den SPD-Kandidaten und Generalstaatsanwalt des Landes Brandenburg habe ich auf Facebook und Meetingpoint veröffentlicht:

Professor Rautenberg, ich kann’s bald nicht mehr hören! Ständig wird mir bescheinigt, ich persönlich wäre ja nicht rechtsradikal. Erst gestern wieder an Ihrem Wahlkampfstand der SPD in Hohenstücken. Die Wahrheit ist aber: Das hören wir alle ständig! Kennen Sie eigentlich irgendein AfD-Mitglied?

Geben Sie doch mal Auskunft, Herr Generalstaatsanwalt: Wieviele einschlägige Verfahren gegen AfD-Mitglieder hat Ihre Behörde denn eingeleitet? Wieviele Straftaten nach § 130 StGB sind Ihnen bundesweit von Mitgliedern der AfD bekannt? Ständig wird weiterlesen

Jubel-Syrer bei Merkel-Auftritt

Die CDU hat – nach diversen Berichten  – völlig unwissende arabische Flüchtlinge für ihren Wahlkampf engagiert und am Ende sogar ein syrisches Kind für ihre Zwecke mißbraucht. Beim Kanzlerin-Auftritt in Brandenburg an der Havel am 29.08. wurden nach Aussagen von Beobachtern Merkel-Fähnchen an Personen verteilt, die weder deutsch verstanden noch im geringsten wußten, was sie da tun. Der  Kommentator „Thrudvangarschreibt in der lokalen Online-Zeitung Meetingpoint:

Ich habe mich dann am Ende der Veranstaltung mit einem Schwarzafrikaner unterhalten. Er trat aus der plakatschwingenden Menge mit einem Angela-Merkel-Schild heraus. Er stand dann etwas unbeholfen am Rande des Neust. Marktes. Zum Glück sprach er gut Englisch und so fragte ich ihn, was er dort für ein Schild hoch hielt. Er wusste es nicht!!!!! Das einzige was man ihm gesagt hatte war, daß es eine Wahlkampfveranstaltung sei. Er hatte keine Ahnung was er da tat. Sein Name ist Rodriquez aus Kamerun. Er ist 28 Jahre alt und wohnt im Asylbewerberheim. Ich bedankte mich für das Gespräch, zusammen legten wir das A.M.-Supporter-Schild auf einen Stromkasten. Rodriquez wollte dann heim. Er war müde …

Ein anderer schreibt unter dem Pseudonym „p.s.“ empört, daß selbst vermeintlich unbegleiteten Kinder diese wie zerschnippselte Deutschland-Fahnen wirkenden CDU-Plakate weiterlesen

Helfen ja! Aber vor Ort!

Bei der Vorbereitung der AfD-Kundgebung am 29.08.2017 fielen mir die „2-Euro-helfen“-Plakate der katholischen Hilfsorganisation Miseror auf:  2 Euro helfen einem Kind in Afrika, eine Woche lang satt zu werden. 2 Euro!

10 Euro helfen demnach 5 afrikanischen Kindern, eine Woche lang satt zu werden. 10 Millionen Euro helfen 5 Millionen Kindern. Und mit dem Milliarden-Budget, das die Bundesregierung für die bisher ca. 1,5 – 2 Mio hier aufgenommenen Flüchtlinge veranschlagt hat, könnten wir theoretisch also das Hunger-Problem auf dem ganzen afrikanischen Kontinent beheben. (Wenn denn alle Probleme so einfach mit Geld zu lösen wären … )

Aber das gilt eben nur, wenn die Afrikaner in Afrika bleiben. 2 Euro sind in Eriträa, Somalia oder Burkina Faso viel wert. In Deutschland kriegt man für 2 Euro fast nichts. Wenn wir möglichst vielen afrikanischen Kindern helfen wollen, dann können wir das mit einer Spende an Misereor oder eine der zahlreichen anderen Hilfsorganisationen tun. Wenn wir statt dessen all diese Menschen zu uns einladen, kosten sie uns ein x-faches von 2 Euro, ohne ihnen wirklich geholfen zu haben.  90% der hier aufgenommenen Flüchtlinge haben wir auf Dauer nicht mehr zu bieten als Sozialhilfe. Soll das das „bessere Leben“ sein, das die meisten Einwanderer hier bei uns gesucht haben?